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Der Gefühlsklärer in der Seelenliebe


In jeder Seelenliebe gibt es zwei Parts mit unterschiedlichen Grundvoraussetzungen. Der kühle Kopfpart ist der Gefühlsklärer, der warme Herzpart ist der Loslasser. Der Gefühlsklärer ist genau mit dem, was der Name schon sagt, beschäftigt: Gefühle zu klären. Im Grunde sogar verdrängt er jegliches Gefühl. Er ist ein Kopfmensch, der sich genau und präzise zurecht gelegt hat, was er wann, wie erleben und tun wird. Er will zu allem eine rationale Erklärung und keinen emotionalen Gefühlsausbruch.


Er ist oft selbstkritisch, aber nur auf den ersten Blick. Denn eigentlich hat er sich und sein Leben bestens organisiert und seine Perfektion ist angeknüpft an dem, was er seinen Lebensplan nennt. Abweichungen davon will und kann er nur schwer akzeptieren. Oft wirkt er fast dickköpfig, weil er so an diesem Plan festhält.

Er plant sogar seine Gefühle. Mit seinen Gedanken formt er das Gefühl, dass er als passend empfindet und macht es zu seiner Wahrheit. Seinem Herz und seinem Bauchgefühl vertraut er kaum bis gar nicht. So meint er oft, dass ja genau eine Herzentscheidung schließlich die Ursache war, wenn etwas schief lief. Es ist also für ihn absolut vorrangig rational zu agieren und diese "Gefühlsduselei" außen vor zu lassen. In dieser kleinen, aber überschaubaren Welt fühlt er sich sicher. Das ist sein Hafen, und den will und wird er niemals verlassen....denkt er.....


Bis er ein Schiff sieht, dass viel mehr verspricht, als der Hafen bieten kann. Er trifft auf einen Loslasser, einen Gefühlmenschen. Auf einen Seelengefährten, der alles das verkörpert, dass er so fein sauber weggeschoben hatte. Er genießt den anderen Menschen, trotz oder gerade wegen seiner emotionalen Seite. Er kann sich bei diesem anderen Menschen fallen lassen und sein, wie er wirklich ist. Hier muss er nicht perfekt sein, weil es schon so perfekt ist. Wenn er bei diesem Menschen ist muss er sich nicht verstellen, muss er keine Bedingungen und Erwartungen erfüllen, er ist einfach angekommen.


Aber dieser andere Mensch lockt ihn aus seinem sicheren Hafen. Und noch bevor er diesen aus den Augen verlieren kann, schaltet sich der Kopf wieder ein. Und er bleibt stur bei seinem Lebensplan. So gut ihm dieser andere Mensch getan hat, so unsicher wirkt eine Reise mit ihm und da ist es besser allein im Hafen zu bleiben. Schließlich ging es ihm dort ja nicht schlecht. Es war anders, nicht so bunt, nicht so leicht - aber es war ok und vorallem: er wußte genau was passieren wird, denn er hatte die Grenzen ja selber gesteckt. Warum diese Sicherheit aufgeben? Für einen Menschen, der sich über Gefühle definiert.


Die Tatsache, dass es dem Loslasser sehr schwer fällt, den Gefühlklärer zu lassen wie er ist, macht es dem Gefühlsklärer wiederum recht leicht, den anderen gehen zu lassen. Denn nun fühlt er sich unter Druck gesetzt, eingeengt. Bingo, da ist der Haken, den er gesucht hatte. So kann er sich einige Zeit vom Loslasser entfernen.

Aber auch der Gefühlsklärer hat Sehnsucht, auch sein Herz zeigt unaufhörlich, dass es etwas anderes will als der Kopf. So gibt er irgendwann dem Herz auch nach und sucht wieder den Kontakt zum Loslasser. Mal für länger, mal nur kurz - denn der Kopf ist bei ihm so verdammt hartnäckig. Was der Gefühlsklärer oft nicht ahnt, seine Rückzüge vom Loslasser sind auch immer Phasen, in denen er lernt, in denen er Baustellen auf seiner Seele aufarbeitet. Und bei jeder neuen Begegnung mit dem Loslasser ist er ein Stück mehr er selber.

Eine Beziehung in der Seelenliebe setzt voraus, dass beide - Loslasser und Gefühlsklärer - weitesgehend zu sich selber gefunden haben. Das heißt noch lange nicht, dass es keine Aufgaben für die beiden mehr gibt, die gibt es lebenslang. Aber die beiden haben sich nicht nur gegenseitig gefunden, sondern vorallem sich selber.


Aber zurück zum Gefühlsklärer, der gerade erst mit der Seelenliebe konfrontiert wurde.

Stellt Euch vor, ihr habt Euch als Kind ein Baumhaus gebaut. Mit viel Mühe habt ihr es gestaltet und dekoriert. Es ist viel Zeit und Hingabe in das Projekt geflossen und nun genießt ihr es, Zeit darin zu verbringen. Dann kommt ein anderes Kind, ihr spielt zusammen in Deinem Baumhaus. Das macht Spaß und es ist einfach herrlich mit diesem anderen Kind zu spielen. Es passt so schön, ihr wollt immer das gleiche spielen und ihr streitet nie. Doch nun will Euch das Kind überreden, das Baumhaus abzubauen, um gemeinsam ein viel größeres zu bauen, ein noch tolleres. Na, da hört der Spaß doch auf! Nachher ist Dein Baumhaus kaputt und das andere Kind hat keine Lust mehr zu bauen. Dann stehst Du aber da.... oder das Kind baut mit einem anderen Kind dann das Baumhaus. Da musst Du doch auch überlegen, ob Du das Risiko eingehst und vertraust - oder ob Du einfach Deins behälst. Gibt doch auch noch andere Kinder mit denen man ganz toll spielen kann....


So in etwa sieht es der Gefühlsklärer auch.
Der Loslasser darf vertrauen, dass der Gefühlklärer erkennt, was die zwei verbindet und auch bereit ist, seinen Hafen endgültig für ihn zu verlassen, aber der Loslasser kann und darf es weder beschleunigen noch erwarten, dass irgendwas genau so geschieht, wie er es sich wünscht.
Die Seelenliebe ist ein seltsames Spiel - und doch eines der schönsten Spiele, die jemals gespielt wurden.






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